CVT – oder: der etwas andere 1. Mai…

Für viele liegt das Programm für den 1. Mai schon lange im Voraus fest: Wandern mit Familie und/oder Freunden, in den ein oder anderen Biergarten einfallen, grillen und vor allem die eigens hierfür erworbenen Biervorräte dezimieren.

Doch Franny Fuchs hatte ihre eigenen Vorstellungen dieses Feiertages, und so gestaltete sich der diesjährige 1. Mai für fränk’n feel und den Jazzchor Würzburg etwas anders. Statt zu diversen Ausflugszielen pilgerten wir zur Probe nach Würzburg, wo ein CVT-Workshop mit Sascha Cohn auf dem Plan stand.

CVT steht für Complete Vocal Technique, eine innovative und wegweisende Methode zur Arbeit mit der Stimme, die auf dem neusten Stand der Forschung zur Gesangstechnik basiert und in allen Gesangsstilen angewendet werden kann. Somit ist CVT natürlich auch für Chöre interessant und entsprechend gespannt warteten etwa 75 Sängerinnen und Sänger auf den Beginn der Probe mit Sascha Cohn. Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin, Gesangslehrerin und Chorleiterin gibt Sascha als autorisierte CVT Lehrerin unter anderem Workshops in CVT und bietet Coachings für Sänger/innen, Ensembles und Chöre an (diese sowie weiterführende Informationen zu Sascha Cohn und CVT auf der Website sascha-cohn.de).

Nach einer kurzen Begrüßung durch Franny begann das Einsingen und Eingrooven mit Sascha – klatschen diverser Rhythmen und produzieren verschiedener Sounds in unterschiedlichen Lagen. Daran schloss sich eine kurze Einführung in die Theorie von CVT an, verdeutlicht durch viele Beispiele und praktische Übungen.

Im Anschluss daran begann die Arbeit an den Stücken. Während Fränk’n Feel mit Sascha arbeitete, probte der Jazzchor mit Franny in der Turnhalle.

Sascha hatte sofort einen guten Draht zu uns Fränkies, da sie ihre Anweisungen sehr bildhaft verdeutlichte (was wir auch von Franny kennen). Und so waren wir zumindest in unserer Vorstellung ganz schön unterwegs: Als Tina Turner mit dem Bürstenmikrofon vor dem Badezimmerspiegel, in der Hexenküche mit dem riesigen Kochlöffel in der Suppe rührend oder im Fitnessstudio im Kampf mit dem Expander. Auch der Besuch eines Rockfestivals und das Abzappeln in der Disco standen auf dem Programm. Mit Hilfe dieser Bilder hangelten wir uns durch die verschiedenen Modes von CVT – von Neutral, einem weichen, nicht metallischen Klang über Curbing (halb metallisch) und Overdrive bis hin zu Egde, einem sehr lauten, metallischen Klang mit viel Twang. Gleichzeitig versuchten wir, die körperlichen Voraussetzungen hierfür (und für das Singen allgemein) umzusetzen: die Stütze im Oberkörper zu halten, den notwendigen Twang zu erzeugen und Verspannungen im Unterkiefer- bzw. Lippenbereich zu vermeiden… Ob uns das alles so gelang sei dahingestellt, aber wir bemühten uns redlich und hatten darüber hinaus viel Spaß dabei.

Im Laufe des Tages probte mal Fränk’N Feel, mal der Jazzchor Würzburg mit Sascha, während der jeweils andere Chor mit Franny sang bzw. zuhörte und auch dabei noch einiges lernte.

Insgesamt hatten beide Chöre einen lehrreichen, spannenden und nicht zuletzt sehr lustigen Feiertag. Und um die Traditionen des 1. Mai nicht völlig zu ignorieren, förderte der Jazzchor nach gelungener Probe schließlich noch ein Fässchen Bier zu Tage. Na denn Prost…

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